Dialyse (der) Zukunft

Vorstellung Dialyse.Planungs.Gruppe

Die Dialyse.Planungs.Gruppe ist der Spezialist für die Planung und den Bau von Dialysezentren und stellte sich dem Fachpublikum erstmals zum Dialysekongress 2015 in Berlin im September vor.
Das Motto „Dialyse (der) Zukunft“ soll einladen, gemeinsam über die Zukunft der Dialyse nachzudenken und die Dialysezukunft (mit) zu gestalten. Die vielen interessanten Diskussionen zeigten, dass wir mit diesem Thema genau richtig liegen und dies vielen unter den Nägeln brennt. Die Herausforderungen der Zukunft zu meistern wird nur im gemeinsamen Dialog aller Beteiligten gelingen. Für uns ist dies enorm wichtig, da wir mit unseren Neu- oder Umbauprojekten sehr oft den Grundstein für den langfristigen Erfolg einer Dialyseeinrichtung legen. Da die spezialisierte Dialysefachplanung in dieser Form im deutschen Dialysemarkt durchaus neu ist, greifen wir nachfolgend einige häufig gestellte Fragen auf, um Ihnen die Dialyse.Planungs.Gruppe etwas näher vorzustellen.

Abb. 1 Messestand der Dialyse.Planungs.Gruppe anlässlich des Kongress für Nephrologie im September 2015 in Berlin

Was ist der Grund, sich auf den Bau von Dialysezentren zu spezialisieren?

Es gibt Themen, die einem im Leben nie wieder so richtig loslassen. 1993 begegnete mir die „Rekonstruktion einer Hämodialyse-Praxis“ erstmalig im Rahmen meiner damaligen Ingenieurarbeit. Das Ziel war unter Beachtung aller medizinischen, betriebswirtschaftlichen, technischen und logistischen Zusammenhänge die Betreuung der Patienten zu verbessern und effizienter durchführen zu können. Einhergehend mit der Verbesserung der Arbeitsbedingungen für Ärzte, Pflegepersonal und Techniker top aktuelle Forderungen, an denen sich in den letzten 22 Jahren nicht viel verändert hat.
In verschiedensten Stationen meines Berufslebens wurde ich immer wieder mit den räumlichen und technischen Anforderungen an Dialyseeinrichtungen konfrontiert. Aus dieser langjährigen Erfahrung heraus bin ich überzeugt, dass Qualität und Effizienz von Dialysebehandlungen maßgeblich von den infrastrukturellen Gegebenheiten beeinflusst werden. Deshalb war es für mich konsequent, dieses ganz spezielle Know-how zum Bau sowie der Einrichtung und Ausstattung von Dialyseeinrichtungen in der Dialyse.Planungs.Gruppe zu bündeln.

Was genau bietet die Dialyse.Planungs.Gruppe an?

Die Dialyse.Planungs.Gruppe ist spezialisiert auf den Neubau, Umbau, die Erweiterung oder die Renovierung von Dialyseeinrichtungen.
Wir schaffen die Infrastruktur für den erfolgreichen Betrieb einer Dialyse. Zugeschnitten auf die speziellen Anforderungen in der Dialyse entwickeln, projektieren und managen wir die Bau- und Ausstattungsprojekte.

Wie muss man sich die Zusammensetzung der Dialyse.Planungs.Gruppe vorstellen?

Die Dialyse.Planungs.Gruppe setzt sich zusammen aus Architekten, Ingenieuren, Fachplanern, Handwerksfirmen und Herstellern für spezielle Dialyseeinrichtungen und -produkte.
Auf Wunsch übernehmen wir die Projekte nicht nur in der Planung und Abwicklung, sondern auch als Generalübernehmer. Damit eliminieren wir die kritischen Schnittstellen und setzen Ihr Projekt pünktlich und im vereinbarten Kostenrahmen aus einer Hand um.

Generalunternehmer kennt man, was ist ein Generalübernehmer?

Der Generalunternehmer bündelt verschiedenste Baugewerke und bietet sie dem Kunden als Komplettangebot an. Der Unterschied zum Generalübernehmer ist die zusätzliche Übernahme der Planungsleistungen. Somit wird die Leistung von A-Z aus einer Hand erbracht und kritische Schnittstellen, vor allem zwischen Planung und Ausführung, aber auch zwischen den Gewerken gibt es nicht für unsere Kunden.

Normalerweise kennt man vom Bauen, dass es meist mehr kostet als veranschlagt und immer länger dauert.

Ja, das ist leider richtig und einige bekannte deutsche Großvorhaben gehen hier wirklich nicht mit bestem Beispiel voraus. Die Gründe sind dabei sicher vielschichtig.
Mit der Beauftragung eines Generalübernehmers wie der Dialyse.Planungs.Gruppe haben Sie jedoch von Anfang an eine Kosten- und Termingarantie. Wir setzen Ihr Projekt pünktlich und im vereinbarten Kostenrahmen um. Darüber hinaus könnten wir uns sehr oft, vor allem bei der Sanierung oder Renovierung von Dialysezentren, zeitliche Verschiebungen gar nicht erlauben um die Versorgung der Patienten nicht zu gefährden.

Ist eine Dialysesanierung im laufenden Betrieb nicht nahezu unmöglich?

Nichts ist unmöglich, könnte ich jetzt sagen. Dennoch, Sanierungen von im Dialysezentren im laufenden Betrieb sind in jedem Fall unsere größten Herausforderungen. Hier kommt uns die langjährige Erfahrung und Spezialisierung unserer Mitarbeiter und Partner zu Hilfe.
Somit sind wir in der Lage, nahezu jedes Dialysezentrum ohne Betriebsunterbrechung, sozusagen „minimal invasiv“, zu sanieren.

Die Dialyse.Planungs.Gruppe
ist spezialisiert auf

den Neubau, Umbau, die Erweiterung oder
die Renovierung von Dialyseeinrichtungen.

FALK SOMMER
Geschäftsführender Gesellschafter

Entscheide ich mich bei Beauftragung der Dialyse.Planungs.Gruppe immer sofort für das Komplettpaket von der Planung bis zur Ausführung?

Nein, unser Angebot ist gestaffelt in drei Bereiche: Beratung, Planung und Ausführung.
Oft weiß ein Kunde, der uns mit der Projektentwicklung zum Bau einer neuen Dialyse oder mit der Suche nach einem neuen Standort beauftragt, zu diesem Zeitpunkt noch nicht, ob das Projekt zum Tragen kommt. Häufig liefern wir erst die Entscheidungsgrundlagen im Rahmen unseres ersten Planungsmoduls.
Auf Basis eines Raumprogramms, einer architektonischen Vorplanung und einer dialysespezifischen Bau- und Ausstattungsbeschreibung kann ja erst die Entscheidung für oder gegen ein Objekt fallen. Und natürlich muss der Investitionsrahmen durch eine möglichst belastbare Kostenschätzung abgesteckt werden. In diesem Schritt bauen wir sozusagen gemeinsam mit unseren Kunden das Fundament für das Gesamtvorhaben.

Das Angebot ist
gestaffelt in drei Bereiche:
Beratung, Planung und Ausführung.

Was ist, wenn der Kunde sich dann gegen das Projekt entscheidet?

Dann hat unser Planungsmodul 1, das wir zu einem transparenten Festpreis anbieten, den Kunden vor größerem Schaden bewahrt. Wenn die infrastrukturellen Voraussetzungen nicht stimmen, kann die Dialyse niemals effizient betrieben werden.
Das wird unter den Vorzeichen von Vergütungsabsenkungen in den nächsten Jahren immer mehr an Bedeutung gewinnen.

Dass heißt, Sie beraten auch in vertraglichen Dingen wie Mietverträgen?

Ja, hier arbeiten wir mit qualifizierten Anwälten für Baurecht zusammen. Gemeinsam mit unseren Kunden erarbeiten wir die Bau- und Ausstattungsbeschreibung der Dialyse. Außerdem ist es bei langfristigen Mietverträgen extrem wichtig im Vorfeld genau festzulegen, welche Leistungen der Vermieter übernimmt und welche der Mieter. Ein oder zwei Euro mehr Miete pro Quadratmeter summieren sich bei einem langfristigen Mietvertrag schnell zu einer stattlichen 6-stelligen Summe.

Arbeiten Sie immer mit festen Partnern?

Um unseren Kunden die bestmögliche Qualität bieten zu können, verlassen wir uns gerne auf unsere eingespielten Partner im handwerklichen Bereich. Natürlich sind wir darüber hinaus flexibel und berücksichtigen, wenn möglich, spezielle Wünsche unserer Kunden.

Sind Sie an einzelne Dialyseanbieter gebunden?

Die Dialyse.Planungs.Gruppe arbeitet unabhängig. Wir strukturieren die Planung ausschließlich nach den Bedürfnissen des jeweiligen Auftraggebers. Dabei verstehen wir uns als der „Anwalt“ unserer Kunden und entscheiden gemeinsam immer zum Erfolg des Projektes.
Absolute Diskretion und Vertraulichkeit ist dabei selbstverständlich.

Bei langfristigen
Mietverträgen ist es wichtig,
bereits im Vorfeld genau festzulegen,
welche Leistungen der Vermieter übernimmt
und welche
der Mieter.

FALK SOMMER
Geschäftsführender Gesellschafter

Welche Gesetze und Verordnungen müssen beim Bau eines Dialysezentrums beachtet werden?

Diese hier im Einzelnen aufzuführen würde ganz sicher den Rahmen des Journals sprengen.

Es gibt eine große Anzahl an baulichen Vorschriften, wie die Landesbauverordnungen eines jeden Bundeslandes, die Sonderbauvorschriften und die Brandschutzverordnungen.
Weiterhin hygienische Vorschriften und Arbeitsstättenrichtlinien, DIN- und ISO Normen oder auch das Medizinproduktegesetz. Zusätzlich alle speziellen fachlichen Vorschriften im elektrotechnischen und haustechnischen Bereich. Natürlich bleibt die Entwicklung auch nicht stehen und erste interessante fachlich übergreifende Konzepte zur Energieeinsparung durch erneuerbare Energien oder Energierückgewinnung in Dialysezentren sind im Kommen.

Können Sie das alles alleine im Überblick behalten?

Deshalb arbeiten wir in der Dialyse.Planungs.Gruppe mit den jeweiligen Fachleuten zusammen und bündeln diese für unser spezielles Fachgebiet Dialyse.
Unsere Stärke dabei ist, dass wir die Sprache unserer Kunden sprechen und Ihnen die einzelnen Leistungen, wie oben beschrieben, bündeln.
Dazu gehört selbstverständlich auch die Unterstützung bei Gesprächen mit den einzelnen Behörden, wie zum Beispiel den Gesundheitsämtern.

Nach Ihrer langjährigen Tätigkeit im Dialysebereich sind Sie sicher auch innerhalb der Dialyselandschaft gut vernetzt?

Ja natürlich, ohne diese Vernetzung und den permanenten Austausch mit den Kollegen würde man ja auf der Stelle treten.
So schätze ich unter anderem sehr die interdisziplinäre Zusammenarbeit in der deutschen Gesellschaft für angewandte Hygiene in der Dialyse (DGAHD e. V.), die ja auch Partner dieser Zeitschrift ist. Gemeinsam werden hier die anerkannten Standards für den wichtigen Bereich Hygiene in der Dialyse gesetzt. In anderen Bereichen würde man sich dies sicher noch wünschen.

Abb. 2 Networking mit Kollegen, Partner und Ärzten bei der After-Work-Party am Messestand der Dialyse.Planungs.Gruppe in Berlin